 |
Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Zehntes Herstellungsverfahren
für Wicklungen nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine zehnte Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 52 und ist in Fig. 103b-1,105,106,107,110
gezeigt.
Hierbei handelt es sich darum, dass der mittlere magnetische Körper
während der Wicklung axial geteilt ist und um die doppelte mechanische
Luftspaltlänge axial auseinandergeschoben wird und im Umfangsbereich
ein hohlzylindrischer Körper den mittleren magnetischen Körper
mindestens im Umfang umgibt, wobei der hohlzylindrische Körper die
Höhe des mittleren magnetischen Körpers plus doppelter mechanischer
Luftspaltlänge hat und entweder durch Einfügen von Abstandhaltern
die Position des Hohlzylinders zu den beiden Scheibenteilen des inneren
magnetischen Körpers fixiert wird und vorzugsweise auch der Abstand
der beiden Scheibenteile zueinander durch diese Abstandhalter fixiert
wird oder der Hohlzylinder oder der mittlere magnetische Körper selbst
oder Teile von ihnen als Abstandhalter fungieren.
Der Vorteil der zehnten Lösung der Aufgabe ist der, dass alle drei
Probleme der Aufgabenstellung damit gelöst sind und darüber
hinaus eine Lösung für die Herstellung von Wicklungen gefunden
wurde, die während der Wicklung den mittleren magnetischen Körper
einschließen, und die auf einfache Weise zu realisieren ist und
im radial verlaufenden Luftspalt kein Rahmen für die Wicklung benötigt
und somit die Luftspaltlänge der Luftspaltabschnitte 36',36'' kurz
ist.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Eine Weiterbildung der zehnten Lösung der Aufgabe ist in Patentanspruch
53 angegeben und ist in Fig.103b-1,105,106,107,110 gezeigt. Hierbei sind
die Abstandhalter entweder Stifte oder Schieber (Fig.105a,106a,107a) oder
kammförmige Mittel (Fig.106c), die in radialer Richtung im Umfangsbereich
mindestens an drei Stellen aufgesteckt werden und die nach Fertigstellen
der Wicklung wieder entnommen werden, wobei die Wicklung vorzugsweise
mit dem Hohlzylinder verklebt wird, oder der Hohlzylinder im Querschnitt
T-förmig ist (Fig.111) und durch erwärmen, eine chemische Reaktion
oder Ähnliches, zu verflüchtigen ist oder nach der Wicklung
durch zentrifugieren im wesentlichen aus der Wicklung entfernt wird.
Der Vorteil von radial eingesetzten Abstandhaltern, wie Schiebern oder
kammförmigen Mitteln, ist, dass diese nacheinander gewickelte Windungen
auf Abstand halten, so dass die Lagenzahl im Umfangsbereich der Scheiben
und damit die Luftspaltlänge gering gehalten werden kann und die
Abstandhalter dienen als Wicklungsführung, die vorteilhafter Weise
nach der Wicklung entnommen werden kann und damit die Masse der Wicklung
im Umfangsbereich gering ist. Die dann frei gewordenen Plätze können
anschließend bewickelt werden. Der kammförmige Schieber hat
zusätzlich den Vorteil einer Arretierung der Scheiben in axialer
Richtung.
Die seitlich in Achsnähe axial eingeschobenen und durch Verdrehung
arretierten Abstandsmittel (Fig.110b) haben den Vorteil, dass mindestens
zum Teil abstanderzeugende Mittel im Umfangsbereich entfallen, was von
Vorteil ist, wenn der Bereich lückenlos bewickelt werden soll. Dies
ist in Verbindung mit dem zu verflüchtigenden Hohlzylinder mit T-Profil
der Fall.
Auch radial eingeschobene Stifte können in einer Weiterbildung als
Abstandhalter im Umfangsbereich eingesetzt werden (Fig.110) wenn eine
zusätzliche Fixierung der Scheiben in Achsnähe durch z.B. einen
kammförmigen Abstandhalter in Schlüsselform geschieht.
Eine andere Weiterbildung der zehnten Lösung der Aufgabe ist in
Patentanspruch 54 angegeben und zeigt die Fig.106,107. Sie erfolgt, in
dem die Wicklung oder das Zusammensetzen dieser aus Spulen über einen
Hohlzylinder erfolgt, der im Schnitt längs der Wickelachse ein Brückenprofil
mit äußeren Auflagestützen, die zur Achse gerichtet sind,
zeigt und der mittlere magnetische Körper axial in zwei Scheiben
unterteilt ist auf dessen Umfangsbereich die Auflagenstützen des
Hohlzylinders aufliegen, wenn der geteilte innere magnetische Körper
während der Wicklung auseinander geschoben ist. Hierbei ist es besonders
wichtig eine axiale Fixierung zu haben, damit das Brückenprofil bei
der Bewicklung und deren axialen Zugkräfte nicht von den Scheiben
rutscht.
Dies hat den Vorteil, dass zusätzliche Abstandhalter, die diese Aufgabe
übernehmen weder zugefügt noch nach der Wicklung entnommen werden
müssen. So kann auch eine lückenlose Bewicklung des Umfangsbereichs
erfolgen, was insbesondere bei der Nutzung des zylindrischen Leiterbereiches
von Nutzen ist.
Bei einer anderen Weiterbildung der siebten bis zehnten Lösung der
Aufgabe, die in Anspruch 50 angegeben ist, wird die Wicklung über
einen Rahmen gewickelt oder die Spulen der Wicklung über ihm zusammengesetzt
der glockenförmig im Umfangsbereich und in einem sich der Achse annähernden
Bereich verläuft, was Fig.108 zeigt. Dabei wird der mittlere magnetische
Körper axial um eine Luftspaltbreite verschoben und bildet, in dieser
Position während der Fertigstellung der Wicklung fixiert, auf diese
Weise, in dem den Rahmen gegenüberliegenden Bereich, die Grenze für
die Wicklung. Dies hat den Vorteil, dass man einen scheibenförmigen
Rahmen spart und der Luftspalt dort kürzer wird. Nach Fertigstellung
der Wicklung wird die Fixierung des mittleren magnetischen Körpers
entnommen und er wird wieder in die mittlere Position zwischen den Spulenschenkeln
gebracht (Fig.109), die er auch nach der Fertigstellung der Maschine inne
hat.
Bei einer anderen Weiterbildung der siebten bis zehnten Lösung der
Aufgabe, die in Patentanspruch 45,46 angegeben ist, werden die Spulen
allgemein V-förmig um den Rahmen und mittleren magnetischen Körper
gewickelt Fig.93 und werden vom Umfangsbereich kommend Richtung Achse
verlaufend gewickelt und im achsnahen Bereich im Knie des V's für
die Leiterumkehr durch eine kurzfristig eingreifende Wickelnadel (keine
Figur) oder einen Stempel (Fig.110,105-107) fixiert und von da aus Richtung
Umfangsbereich und um diesen herum verlegt bis in den gegenüberliegenden
anderen achsnahen Bereich, wo ebenfalls eine derartige kurze Fixierung
stattfindet, wobei die erste Fixierung gelöst wird und die Fixiervorrichtung
bereit gestellt wird, für die nächste Fixierung des V's der
nun folgenden Spule usw.
Dies hat den Vorteil, dass im achsnahen Bereich keine Wickelvorrichtung,
wie ein Spiralring oder Wickelpfosten verbleiben und die Spule bis zum
Knie des V's gleichmäßig zweischichtig bleibt.
Eine andere Weiterbildung der siebten bis elften Lösung der Aufgabe
ist in Patentanspruch 50 angegeben und in Fig.114 bis 116 gezeigt. Hier
werden die Spulen in einer Halterung ausgerichtet und dann vergossen, wobei
der mittlere magnetische Körper um eine Luftspaltlänge axial verschoben
wird und als Vergussgrenze dient, wobei ein Rahmen seitlich die Vergussbereiche
abgrenzt. Auf diese Weise werden alle Spulen in einem späteren Luftspaltbereich
zusammen vergossen (Fig.114,116) und anschließend die Spulenschenkel
im gegenüberliegenden Luftspaltbereich (Fig.115,116).
Dies hat den Vorteil, dass alle Spulen in einem Guss fixiert werden und
Luftschlitze im Umfangsbereich der Wicklung bleiben. Auch der achsnahe Bereich
der Spulen wird besser gekühlt, wenn er nicht vergossen ist.
In einer Weiterbildung ist der innere magnetische Körper axial in zwei
Scheiben geteilt, ähnlich denen in Fig.105,106,107,110, die zum Vergießen
auseinander bis stramm an die Spuleninnenwände bewegt und dort während
des Vergießens arretiert werden.
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.103,104 zeigen ein Herstellungsverfahren
einer mehrpoligen zweischichtigen Gleichstromwicklung der Fig.93-96
nach der siebten und neunten Lösung der
Aufgabe
Fig.103,Fig.104
zeigen jeweils den Querschnitt durch die Wicklung der Fig.93 während
der Wicklung entlang der Linie XXXX-XXXX, ohne den Schnitt der Leiter

Fig.103,104 zeigen ein Herstellungsverfahren
einer mehrpoligen zweischichtigen Gleichstromwicklung der Fig.93-96, wobei
die Spulen 3 im Umfangsbereich über einen hohlzylindrischen Rahmen
43 gewickelt werden, der durch Abstandshalter 44 in Form von axial eingeschobenen
Stiften 44a zum mittleren magnetischen Körper 25 fixiert wird. Eine
Variante der Abstandshalter sind radial eingesetzte Abstandshalter 44b,
wie Schrauben (Fig.103b-1) oder Arretierstifte
(Fig.103b-2). Im achsnahen Bereich
ist die Spule über einen vierfach spiralförmigen Ring 42 gewickelt,
wie auch in Fig.93,93b,93b-1,95,96.
Während oder nach der Wicklung pressen axial angreifende Stempel
20 oder Spulenbündelpresser 24 (Fig.103) die Wicklung mit der Kraft
F1 zu einer Zweischichtwicklung (Fig.104), wobei Unterlegwinkel 47 eingesetzt
werden, um den Abstand der Spule 3 zum mittleren Körper 25 einzuhalten.
Der spiralförmige Ring 42 bleibt in diesem Fall in der Wicklung.
In einer anderen Weiterbildung wird der spiralförmige Ring 42 aus
Fig.93b-1 aus der Wicklung entnommen und die Spule ähnlich wie in
Fig.105 durch die mit der Kraft F1 axial angreifenden Stempel 20 (24)
zu einer durchgängigen Zweischichtspule gepresst.
Fig.103b-2 zeigt einen alternativen
Abstandhalter in drei Ansichten

Fig.106,107 zeigen ein Herstellungsverfahren
der siebten und zehnten Lösung der Aufgabe in einer Schnittdarstellung,
ähnlich dem in Fig.103, einer zweischichtigen Gleichstromwicklung
Fig.106 zeigt den Querschnitt während
der Wicklung
Fig.107 zeigt den Querschnitt nach Abschluss der Wicklung
Fig.106a zeigt ein Detail der Fig.106 vergrößert
Fig.106b zeigt ein Detail der Fig.106 vergrößert
Fig.106c zeigt ein alternatives Detail des Details in der Fig.106a
Fig.107a zeigt ein Detail der Fig.107 vergrößert
Fig.107b zeigt ein Detail der Fig.107 vergrößert

Fig.106,107 zeigen ein Herstellungsverfahren
in Schnittdarstellungen eines mittleren magnetischen Körpers 25,
der als Wickelkörper eingesetzt wird und axial in zwei Scheibenkörper
25a,25b geteilt ist, die für die Bewicklung um die doppelte mechanische
Luftspaltlänge 36 axial in Fig.106 auseinander bewegt sind. In diesem
Fall im Unterschied zu Fig.105 sind die Scheibenkörper 25a,b in Achsnähe
durch eine Passung 56 verbunden und deren Abstand zueinander wird durch
Gewindeschrauben (Fig.106b,107b) fixiert in Verbindung mit radial zwischen
die Scheiben 25a,b eingreifenden Abstandhaltern 44b. Die Abstandhalter
sind in dafür vorgesehene Schlitze Fig.106a in die Scheibenkörper
eingelassen und fixieren den Rahmen 43, der ein hohlzylindrischer Körper
58, der im Querschnitt ein Brückenprofil zeigt, wobei die axial außenseitig
liegenden Brückenpfeiler auf dem Umfang der Scheibenkörper 25a,b
während der Bewicklung aufliegen (Fig.106a). Die Bewicklung funktioniert
ähnlich wie zu Fig.105 erläutert. Fig.106c zeigt einen kammförmigen
Abstandhalter 44c, der alternativ für den eingesetzten Schieber 44b
(Fig.106a) und die Schraubenfixierung aus Fig.106b in den Umfangsbereich
radial eingesetzt wird.
Fig.107 zeigt das Herstellungsverfahren aus Fig.106 nach Abschluss
der Wicklung, wobei die Abstandshalter 44b in Form von radial eingreifenden
Schiebern aus der Wicklung entnommen werden. (Fig.107a). Die beiden Scheibenkörper
25a,25b werden zu dem mittleren magnetischen Körper 25 zusammengeschoben
oder -gedreht. In diesem Fall geschieht das durch Anziehen der Schrauben
in Fig.107b.
Fig.110 zeigt ein Herstellungsverfahren der
neunten und zehnten Lösung der Aufgabe einer Gleichstromwicklung
anhand einer Schnittzeichnung durch einen mittleren magnetischen Körper
25, ähnlich dem in Fig.103
Fig.110a zeigt ein Detail der Fig.110
vergrößert

Fig.110 zeigt ein Herstellungsverfahren
einer Gleichstromwicklung anhand einer Schnittzeichnung durch einen mittleren
magnetischen Körper 25, der axial geteilt ausgeführt ist und
die Wicklung über einen Rahmen 43 in Form eines Hohlzylinders 58
erfolgt, sowie über die axial auseinandergeschobenen Scheibenkörper
25a,b. Im Umfangsbereich werden die hohlzylindrischen Rahmen 43 und die
Scheiben 25a,b durch axial eingeschobene Abstandshalter 44a in Form von
Stiften zueinander fixiert, so wie im achsnahen Bereich durch axial eingeschobene
oder schlüsselförmige Abstandshalter 44c der Fig.110b. Alternativ
dazu können auch die kammförmigen Abstandshalter von Fig.106c
eingesetzt werden. Eine andere Alternative für den Einsatz eines
der gezeigten hohlzylindrischen Rahmen, zeigt Fig.111,
wobei der dort gezeigte hohlzylindrische Rahmen ein T-Profil hat und aus
einem sich verflüchtigenden Material besteht, wie Wachs oder Eis,
welches sich durch Erwärmen oder durch eine chemische Reaktion nach
der Wicklung aus der Wicklung verflüchtigt, so dass die Scheiben
25a,25b dadurch zum mittleren magnetischen Körper 25 zusammengeschoben
werden können und im Umfangsbereich ein Luftspalt zwischen mittlerem
magnetischen Körper und Wicklung verbleibt.
Fig.114 bis 116 zeigen ein anderes Herstellungsverfahren
der siebten Lösung der Aufgabe der Wicklung der Fig.112
Fig.114 zeigt einen Zentrierkörper
49 in einem Querschnitt während eines ersten Fertigungsschrittes
Fig.115 zeigt einen Zentrierkörper 49 in einem Querschnitt während
des zweiten Fertigungsschrittes nach dem von Fig.114

Fig.114 zeigt einen Zentrierkörper
49, in dem die Spulen 3, die den mittleren magnetischen Körper 25
umgeben, zentriert und ausgerichtet werden. Der mittlere magnetische Körper
25 wird durch eine Vorrichtung mit der Kraft F gegen die obere Innenseite
der Spule und einen Vergussrahmen 50 gedrückt. Die obere Spulenschicht
ist gemäß der Draufsicht in Fig.116 schon vergossen.
Fig.115 zeigt den nächsten Fertigungsschritt
nach dem von Fig.114, wobei die andere Seite der Spulen miteinander vergossen
werden. Der Vorgang ist der gleiche wie in Fig.114, so wie auch die Draufsicht
in Fig.116.
Fig.116 die Draufsicht auf die vergossenen Spulen der Fig.114 oder Fig.115

Fig.116 zeigt die Draufsicht auf
die vergossenen Spulen der Fig.114, wobei die Vergussmasse 48 durch einen
Rahmen 50 begrenzt wird.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
|
 |