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Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Fünftes Herstellungsverfahren
für Wicklungen nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine fünfte Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den
Merkmalen des Patentanspruches 24, ist in Fig.64-72,3,13,14,20,21,27,28,37,38,40,41,
46,47,51,53,54,57,60-1, und wird erreicht durch die Wicklung der Spule
als Einzelspule auf einen Wickeldorn oder Wickelkörper, wobei mindestens
im schon vorhandenen oder späteren Faltbereich und/oder im achsnahen
Bereich der Spule in dessen Spulenbündelbereich Schiebe- und/oder
Haltevorrichtungen angebracht sind, die eine lagenweise vorzugsweise links-/
rechtsgängige vorzugsweise kreiszyklischen Wicklung, die abwechselnd
vom Spuleninneren zum Außenbereich und vom Spulenäußeren
zum Spuleninneren gewickelt wird, steuern und vorzugsweise motorisch betrieben
sind.
Vorteil dieses Herstellungsverfahrens ist, dass die Spulen mit im Bereich
späterer Achsnähe und/oder im späteren Umfangsbereich leicht
mit Versatz der Windungslagen zueinander gewickelt werden können
und eine Wicklung der Spule von außen nach innen möglich ist.
Dies löst das erste und zweite Problem der Aufgabenstellung. Die
hiermit erst realisierbare abwechselnde links- rechtsgängige Wickelmethode
mit durchgehendem Draht ermöglicht die Lösung des dritten Problems
der Aufgabenstellung.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Eine Weiterbildung der fünften Lösung der Aufgabe ist in Patentanspruch
27 angegeben und in verschiedenen Weiterbildungen in Fig.64,65,66,67,68,69,70,71
gezeigt, wobei die Spule sofort in die Endform gewickelt wird.
Vorteil dieser Lösung der Aufgabe ist, dass die Spule sofort in die
Endform gewickelt wird, wobei die beiden Probleme der Faltung der Aufgabenstellung
von vornherein ausgeschlossen sind.
Eine Weiterbildung ist hierbei in Patentanspruch 28 angegeben und in
Fig.64 und 65 gezeigt, und besteht darin, dass die Spulenlage, die sich
hier in Bewegungsrichtung der Rotation der Maschine erstreckt, die von
innen nach außen gewickelt wird, ähnlich wie bei einer herkömmlichen,
spiralförmigen, einlagigen Spule die Windungen spiralförmig
nebeneinander gewickelt werden, in dem die innenliegende Windung die Grenze
für die nächst weitere Windung bildet, bis die Spulenlage am
vorgesehenen Außenumfang der Gesamtspule endet.
Die Besonderheit dieser Weiterbildung ist vor allem die Realisierung der
Wicklung von außen nach innen, in dem die äußere Windungslänge
exakt durch Ausfahren der Schieber festgelegt wird, um die die erste Windung
im späteren achsnahen Bereich gelegt wird. Anschließend ziehen
sich die Schieber/Halter zurück, wobei die erste Windung durch Schieber/Halter
der Motoren S1 und S4 in der Position gehalten wird. Die zweite Windung
wird zwischen erster Windung und Schieber/Halter S2,S3,S5,S6,S9,S10 eingelegt,
wobei die Schieber/Halter der Motoren M41 und M47 die zweite Windung gegen
die erste Windung innenwandig pressen, so dass die Länge der zweiten
Windung durch diese Begrenzung vorgegeben wird. So wird fortgefahren bis
die Spulenlage 3-1 oder 3-3 mit der innersten Windung aufgefüllt
ist. Anschließend wird wieder von innen nach außen gewickelt,
wie oben beschrieben.
Eine weitere Besonderheit bei dieser Wicklung ist, dass sie mit zwei Schieber/Haltern
S1,S2,S3,S4 jeweils im späteren Umfangsbereich der Wicklung auskommt,
wobei ein Schieber/Halter die Position der einzulegenden Windung vorgibt
und ein anderer die schon gelegte Windung der gleichen Lage in Position
hält. Im späteren achsnahen Bereich sind ebenfalls nur zwei
Schieber/Halter S5,S6,S9,S10 notwendig. Der eine schiebt die Spule innenseitig
in Position und der andere hält die Windungen in einer Ebene. Der
Haltevorgang kann durch einen dritten Schieber/Halter S7,S8 andersseitig
der Wicklungslage noch unterstützt werden. Der Wickelkörper
ist so aufgebaut, dass der innerhalb der Spule liegende Motorteil M41,M43,M44,M47
durch die Steckverbindung St abgetrennt werden kann und die fertige Spule
nach oben entnommen werden kann.
Eine andere Weiterbildung der fünften Lösung der Aufgabe ist
in Patentanspruch 29 angegeben und ist in Fig.66,67 gezeigt. Die Spule
wird, ähnlich wie in der zuvor beschriebenen Weiterbildung sofort
in die Endform mit Hilfe von Schiebern und /oder Haltern die in Achsnähe
und im Umfangsbereich in den Spulenbündelbereich eingreifen, gewickelt.
Die Besonderheit dieser Weiterbildung besteht in der Wicklung der Spulenlage
3-2 von außen nach innen, wobei hier sowohl Umfangsbereich als auch
in den achsnahen Bereichen treppenförmige Schieber eingesetzt werden,
die vom Spuleninneren nach außen und in der Höhe verschiebbar
sind. Dieser Wickelvorgang wird in den Figuren 66,67 gezeigt und geschieht
so, dass die Windungen nacheinander von der untersten Stufe angefangen
bis zur obersten auf die Treppenschieber gelegt werden, wobei die Stufentiefe
und Stufenbreite so bemessen ist, dass die Windungen später in der
Endform exakt nebeneinander auf Stoß zu liegen kommen. Nachdem die
Wicklung auf den Treppenschiebern fertig verlegt ist, werden die Treppenschieber
aus dem Spulenbündelbereich zurückgezogen, so dass die Windungen
zum Teil durch die Schwerkraft und/oder durch den Einsatz von Schiebern
auf eine Ebene gebracht werden und so eine Spulenlage bilden, die dann
durch die unterste Stufe der achsnahen Treppenschieber S5,S7 in die Endposition
zu einer kompakten Spulenlage zusammengeschoben wird.
In Patentanspruch 33 sind Varianten so eines Treppenschiebers 23 angegeben
und werden in den Fig.79 bis 84 sowie auch deren Einsatz gezeigt, wobei
eine Variante, die in den Fig.79,82 gezeigt ist, darin besteht, dass die
einzelnen Stufen aus individuell verschiebbaren Schiebern aufgebaut sind,
was das Zusammenschieben der Wicklungen vereinfacht und die Schieber auch
anderweitig z.B. als Trennschieber 21 eingesetzt werden können und
eine andere Variante der Fig.80,82,83,84 darin besteht, dass die Treppe
nach der Art einer Rolltreppe stufenweise zusammengeschoben werden kann,
so dass die Stufen versenkt werden können und dann eine Ebene bilden.
Dies ermöglicht ein geordnetes kontinuierliches Zusammenschieben
der Treppenwicklung auf einer Ebene, wie Fig.80 zeigt.
Eine Weiterbildung der beiden beschriebenen Weiterbildungen der fünften
Lösung der Aufgabe wird in Patentanspruch 34 angegeben und in Fig.73-78
gezeigt, wobei die Besonderheit hier ist, dass die Spulen kreiszyklisch
und damit vorwiegend ineinander verzahnt gewickelt werden. Dies erfordert,
dass die Windung die vorgegebene Spur der unterhalb liegenden Spulenlage
nach jedem Windungsumlauf wechselt und dabei Leiter der unterhalb liegenden
Leiterlage quert. Dies führt zu einem Aufdehnen des Spulenbündels
an der Kreuzungsstelle und wird deshalb vorzugsweise in den Umfangsbereich
der Wicklung gelegt, wenn der Umfangsbereich nicht in einem gleichmäßigen
magnetischen Luftspalt liegt. Die Figuren 75 -78 zeigen Varianten dafür.
Eine andere vorteilhafte Variante ist in Fig.74 dargestellt, wo das Kreuzen
der Leiter im achsnahen Bereich stattfindet, was vorteilhaft ist, wenn
der hochenergetische Umfangsbereich der Wicklung durchgängig mit
einem magnetischen Luftspalt belegt ist. Dies führt zu einer sehr
kraftvollen Maschine, auch wenn eine Erweiterung des Luftspaltes oder
das Aussparen dieses Spulenbereiches aus dem Magnetfeld in Kauf genommen
werden muss.
Eine andere Weiterbildung der fünften Lösung der Aufgabe ist
in Patentanspruch 30 angegeben und wird in Fig.68 bis 72 gezeigt. Die
Spule wird, ähnlich wie in den zuvor beschriebenen Weiterbildungen
der fünften Lösung der Aufgabe, sofort in die Endform mit Hilfe
von Schiebern und/oder Haltern, die in dem achsnahen Bereich und dem Umfangsbereich
in den Spulenbereich eingreifen, gewickelt.
Die Besonderheit dieser Weiterbildung besteht darin, dass die Spulenlagen
sich im Umfangsbereich radial erstrecken und die Spulenlagen somit dort
abwechselnd radial von innen nach außen und dann von außen
nach innen gewickelt werden.
Dazu sind in einer im Patentanspruch 31 angegebenen Ausgestaltung in jedem
Umfangsbereich Schieber und ein hakenförmiger Schieber/Halter H1,H2
und im achsnahen Bereich Schieber/Halter angebracht, die in den Spulenbündelbereich
eingreifen und die geordnete Wicklung führen. Wie dies genau im Umfangsbereich
vor sich geht ist in Fig.70 und für den achsnahen Bereich in Fig.71
gezeigt. So ist eine kreiszyklische Wicklung und damit eine ineinander
verzahnte Wicklung möglich.
Besonders vorteilhaft bei dieser Weiterbildung mit kreiszyklischer Spule
ist, dass die Aufweitung des Spulenbündels im Übergangsbereich
Ü hier in Bewegungsrichtung geschieht, also zu keiner Aufweitung
des Luftspaltes führt. Somit kann der Übergangsbereich der kreiszyklischen
Wicklung überall hingelegt werden, wo es wickeltechnisch oder vom
Platzangebot gerade vorteilhaft ist.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Weiterbildung, die unter anderem in
Patentanspruch 32 angegeben ist (keine Figur), wird die Wicklung im Umfangsbereich
mit Hilfe von Schieber/Haltern vorgenommen, die zwischen den gefalteten
Spulenschenkeln radial in den Umfangsbereich verschiebbar und im Umfangsbereich
höhenverstellbar sind. Wobei diese Schieber insbesondere für
die Wicklung der Spulenlage von Außen nach innen, die in den Figuren
79 bis 84 unterschiedliche Formen und damit verbunden unterschiedliche
Wicklungsvorgänge enthalten kann, geeignet ist. Dies ermöglicht
eine besonders einfache Wicklung der Spulenlagen von außen nach
innen und ist deshalb für alle Herstellungsverfahren, wo so eine
Wicklung vorkommt, geeignet.
In einer Weiterbildung der ersten bis fünften Lösung der Aufgabe,
die in Patentanspruch 10,17,24,25,26,28,29,30,31,32,33 angegeben ist,
sind auf dem Wickelkörper ein oder beidseitig des Spulenschenkels
Schiebe- und/oder Haltevorrichtungen angebracht, dessen Schieber, Halter,
Schieber/Halter oder hakenförmige Schieber/Halter oder Ähnliches
in den Spulenaufnahmebereich schiebbar sind und die vorzugsweise motorisch
betrieben werden und die vorzugsweise im späteren Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der noch zu faltenden Spule oder im Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der sofort in die Endform zu wickelnden Spule angebracht
werden.
Der Vorteil des Einsatzes solcher Schiebe- und/oder Haltevorrichtung ist,
dass die Wicklung durch sie geordnet durchgeführt werden kann und
sie ermöglichen die Einhaltung der genauen Windungslängen, Windungsbögen
und Windungslage und die Wicklung vom Spuleninneren nach außen und
vom Spulenäußeren nach innen.
Die erste Ausgestaltung diesbezüglich ist in Patentanspruch 11 angegeben
und in Fig.13-19 dargestellt. Hier sind beidseitig des Spulenbündels
Schiebe/Haltevorrichtungen angebracht, die motorisch betrieben werden
(M5-M6 und M7,M8), wobei einseitig Schieber/Halter gleichen Querschnitts
Fig.16,17,H1-H11 und gegenüberliegend Schiebe/Halter unterschiedlichen
Querschnitts Fig.18,S1-S5 angebracht sind. Die Windungen werden zunächst
über den für den jeweiligen Biegeradius der Windung geeigneten
Schieber/Halter S1-S5 gebogen (Fig.16) und dann auf den vorgesehenen Halter
H1-H11 gelegt, der dafür um einen Windungsdurchmesser motorisch ausgefahren
wird.
Eine Besonderheit ist hier, dass die Fixierung des kompakten Spulenbündels
mittig im späteren achsnahen Bereich geschieht und dadurch beide
späteren Umfangsbereiche zunächst aufgefächert gewickelt
werden. Die anschließende Faltung auf einen Faltkörper ähnlich
dem von Fig.4,5 wird in Fig.15 dargestellt.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.20-26 dargestellt,
wobei auch hier beidseitig des Spulenbündels Schiebe-/Haltevorrichtungen
angebracht sind. Ein Vorteil ist hier darin zu sehen, dass nur ein späterer
Umfangsbereich aufgefächert gewickelt wird und das Spulenbündel
bis zur Spulenmitte kompakt fixiert wird. Dadurch ergeben sich die Windungsgruppen
in anderer Formation in Fig.23 als in Fig.16 der vorhergehenden Weiterbildung.
Eine Besonderheit, die auch auf andere Weiterbildungen mit beidseitigen
Schieber/Haltern angewendet werden kann ist in Fig.24 zu sehen und besteht
darin, dass die Schieber S1-S5 wie ein Schwalbenschwanz am Ende mittig
geschlitzt sind, wobei die Halter H1-H11 in den Schlitz 16 hineinfahren
können, so dass die Halter H1-H11 nicht notwendiger weise als Schieber/Halter
ausgeführt werden müssen, sondern auch fest stehen können.
Die Ausgestaltung der Fig. 14 bis 20 ist in diesem Punkt der Weiterbildung
in den Fig.20 bis 26 im Vorteil, da dort die Spulen egal in welcher Lage
sie gewickelt werden, sich ohne zusätzliche Vorrichtungen auf den
Haltern H1-H11 halten, da die Lage der Halter einen Winkel über 90°
zu dem Windungsverlauf der Spule Richtung achsnahem Bereich einnimmt.
Eine Besonderheit der Weiterbildungen der Fig.13-19 und Fig.20-26 ist,
dass die Halter in Fig.17 und 26 nicht formgebend sind, sondern Windungen
mit unterschiedlichen Biegeradien, die durch das Biegen über die
formgebenden Schieber in Fig.18,24 entstanden sind, lediglich an einem
Punkt des Leiters in der Position halten.
Bei einer dritten Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.27-33, die
in Patentanspruch 12 angegeben ist, ist die Besonderheit, dass die Windungen
direkt und auf feststehende Halter mit einheitlichem Biegeradius gewickelt
werden und die gegenüberliegenden Schieber/Halter der anderen Weiterbildungen
entfallen. Dadurch liegen die einzelnen Windungen in einem größeren
Abstand zur Wickelachse, als in Fig.20,21, woraufhin die Halter in einem
Winkel größer als 90° zum radialen Spulenverlauf der Fig.28
liegen können und die Windungen somit in jeder Lage der Wickelachse
oder der Spule, von den Haltern ohne zusätzliche Hilfe in Position
gehalten werden können, ohne dass diese von der Halterung rutschen,
wie es bei Fig.23 für einige Wickelachslagen der Fall sein könnte.
Die fertig gewickelte Spule der Fig.28 wird dann vorzugsweise aus der
Halterung genommen und auf eine Faltvorrichtung vom schon kompakten Spulenbündelbereich
ausgehend, ähnlich wie in Fig.5 in Achsrichtung beidseitig begrenzt
hin zum noch aufgefächerten zweiten Umfangsbereich gepresst. Auf
diese Weise nehmen die Windungen automatisch ihre Idealposition auch im
zweiten Umfangsbereich ein und passen ihre zunächst einheitlichen
Biegeradien auf den kleinsten Biegeradius aufbauend an.
In Fig.15,22,29,42,45 sind verschiedene Vorrichtungen zur Faltung des
Spulenbündels in der späteren Rotationsebene zu sehen.
Die Faltvorrichtung von Fig.22 und Fig.29 ist dreigeteilt, wobei jeweils
zwei Teile durch ein Scharnier oder ähnliches drehbar zueinander
verbunden sind. Die Faltung geschieht dann in den eingezeichneten Schritten.
Eine vierte Weiterbildung ist in der dritte Grundvariante der ersten
Lösung der Aufgabe im Patentanspruch 9,16,17 angegeben und wird in
den Figuren 37 bis 49 dargestellt.
Auch bei dieser Weiterbildung ist das Ziel, insgesamt ein kompaktes Spulenbündel
mit hohem wirksamen Leiteranteil zu bekommen und die Biegeradien bei der
Wicklung vor der Biegung oder Faltung zu berücksichtigen.
Dabei werden die späteren Umfangsbereiche der Wicklung zu einem kompakten
Spulenbündel gewickelt und der eine spätere achsnahe Bereich
(keine Figur) oder die beiden späteren achsnahen Bereiche der Wicklung
werden Windung für Windung in Wickelachsrichtung V- oder U-förmig
zueinander entweder in die gleiche Richtung verschoben (Fig.38,41,44,47)
oder räumlich aufgefächert (keine Figur, aber ähnlich der
Fig.34-36, Anspruch 8) um Wickelpfosten oder Halter gewickelt.
Die Besonderheit der ersten Ausgestaltung diesbezüglich in Fig.37-39
ist, dass die ungefaltete Spule unverzahnt gewickelt wird, wodurch die
Wicklungslagen um die gleichen Wickelpfosten im späteren achsnahen
Bereich gewickelt werden können, so dass viel Platz zwischen den
wenigen Wickelpfosten zur Verfügung steht. Dies ist bei der verzahnten
Wicklung der Fig.44 nicht der Fall, da hier jede zweite Windungslage anders
platzierte Wickelpfosten benutzt, so dass auf gleichem Raum, wie in Fig.38
doppelt so viel Wickelpfosten platziert sind. Wobei die Spule der dritten
Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.43-45 einen höheren Füllfaktor
aufweist.
Um mehr Platz für Wickelpfosten oder zwischen Gruppen von aufgefächerten
Leiterbereichen zu schaffen, wird in einer nicht dargestellten Ausgestaltung
in nur einem späteren achsnahen Bereich die Windungen gegeneinander
V- oder U-förmig verschoben oder aufgefächert (Anspruch 9) und
der andere spätere achsnahe Bereich wird als kompaktes Spulenbündel
gerade verlaufend zwischen den späteren Umfangsbereichen gewickelt.
Nach der Fertigstellung der Wicklung werden die Wickelpfosten entnommen
und die beiden achsnahen Bereiche in etwa deckungsgleich V- oder U-förmig
verschoben, was vorzugsweise auf den Faltkörper direkt während
des Faltvorganges geschieht.
Der gleiche hohe Füllfaktor der Spule wird auch in der vierten Ausgestaltung
diesbezüglich erreicht und ist Inhalt des Patentanspruchs 17 und
ist in Fig.46-49 dargestellt. Dort werden motorisch betriebene Schiebe-
und/oder Haltevorrichtungen im Wickelbereich der Spule platziert, die
eine gezielte lagenweise verzahnte Wicklung mit exakter Windungslänge
ermöglicht. Die Einhaltung der exakten Windungslänge wird für
den in Fig.47 gezeigten Spulenbereich durch das Zusammenspiel der Motoren
M19,M22,M23 um deren Schieber die Windung in exakter Länge gelegt
wird um anschließend durch die Schieber/Halter der Motoren M20,M21
in Position gehalten zu werden, wenn auf der anderen Seite des Wickelkörpers
um die Schieber der Motoren M22,M23,M26 der zweite Spulenteil gelegt wird.
Die Spulen werden lagenweise im V-förmigen Spulenbereich von rechts
nach links (Spule 1, Fig.48) und dann von links nach rechts (Spule 2,
Fig.49) gewickelt.
Bei der Spulenwicklung von rechts nach links werden die Windungen kürzerer
Länge in die vorhergelegten Windungen größerer Länge
eingelegt (Fig.48).
Bei der Spulenwicklung von links nach rechts werden die Windungen größerer
Länge über die Windungen geringerer Länge hinweggeschoben
und dann in der dafür vorgesehenen Spulenebene abgelegt (Fig.49)
u.s.w..
Vorteil dieser Ausgestaltung ist der Verzicht auf Wickelpfosten, um die
die Windungen eingelegt werden müssen, was umständlich und im
Bereich größerer Windungslängen der Spule aus Platzmangel
für kleine Spulen schwer zu realisieren ist.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.41 zu sehen und
in Patentanspruch 18 beschrieben, in der der nutenförmige Spulenaufnahmebereich
im späteren Umfangsbereich der Spule um einen Winkel, hier 19°,
gegenüber der Wickelachse gekippt ausgeführt ist. Dies hat den
Vorteil gegenüber der geraden Ausführung von Fig.38,47, dass
die Leiter bei der Wicklung nicht so schräg aus diesem Spulenaufnahmebereich
herauslaufen, so dass die axiale Kraftkomponente, die die Windung bei
der Wicklung aus der Position bringen will gering ist. Dies hat den Vorteil,
insbesondere in Verbindung mit einer verzahnten Wicklung, dessen Weiterbildung
in Patentanspruch 20 angegeben ist und die Fig.44 zeigt, dass auf Schieber
oder Halter verzichtet werden kann, da die Verzahnung ausreichend stark
die Windungen während der Wicklung in Position hält. Auch bei
einer unverzahnten Wicklung, wie in der Weiterbildung in Patentanspruch
19 angegeben ist, sind die Querkräfte und dadurch bedingte Leiterverformungen
vorteilhafter Weise geringer.
Die Wicklung auf dem Wickelkörper geschieht in allen Weiterbildungen
entweder in dem der Wickelkörper mit der Wickelwelle rotiert oder
in dem der Wickelkörper mit der Wickelachse steht und der Wickeldraht
um den Wickelkörper rotiert.
Die Auffächerung der Spulen, der in der zweiten und dritten Grundvariante
der ersten Lösung der Aufgabe ist in einer anderen nicht dargestellten
Weiterbildung auf die zweite Lösung der Aufgabe angewendet, die hier
im späten Umfangsbereich und/oder achsnahen Bereich angewendet wird
und ist in Patentanspruch 8 und 9 angegeben. Die dadurch erzielten Vorteile
sind ähnlich denen der zweiten und dritten aufgefächerten Grundvariante
des Herstellungsverfahrens der ersten Lösung der Aufgabe.
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.64 bis 72 zeigt verschiedene Herstellungsverfahren
einer fünften Lösung der Aufgabe
Fig.64,65 zeigen ein erstes Herstellungsverfahren
der fünften Lösung der Aufgabe
Fig.64 zeigt eine Draufsicht auf
eine Wickelvorrichtung

Fig.65 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie XXXVI-XXXVI in Fig.64, wobei die Motoren vom Schnitt
ausgenommen sind

Fig.64,65 zeigen eine Wickelvorrichtung,
die zweiteilig ist und elektrisch und mechanisch durch einen Stecker St
verbunden ist. Der Wickelkörper hat einen plattenförmigen Kern
4 um dessen Außenkante die Spule 3 gewickelt wird. Im Kantenbereich
der Platte sind nutenförmige Spulenaufnahmebereiche 54, die durch
die Motorengehäuse M42 bis M45 begrenzt werden und aus denen jeweils
ein Schieber/Halter 6a in den Spulenwickelbereich ragt. Die Schieber/Halter
sind neben ihrer Schiebefunktion höhenverstellbar, was durch die
Pfeile der Bewegungsrichtung angezeigt ist. Im späteren achsnahen
Bereich der Spule 3 wird der Spulenaufnahmebereich durch die Schieber
S5-S10 und/oder deren Motoren M46,M41 und M47, M48 begrenzt. Eine Leiterführung
22 bringt den Leiter während der Wicklung in den Bereich der Schieber,
wo diese die Windungen in genaue Position legen. Die Motoren M41,M43,M44,M47
werden über den Stecker St und den Leiter L1 mit elektrischem Strom
versorgt. Zur Entnahme der fertig gewickelten Spule wird der obere Steckerteil
mit den Motoren M41,M43,M44,M47 abgetrennt.
Fig.66,67 zeigen ein zweites Herstellungsverfahren
der fünften Lösung der Aufgabe
Fig.66 zeigt eine Draufsicht auf
eine Wickelvorrichtung

Fig.67 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie XXXVII-XXXVII in Fig.66, wobei die Motoren vom Schnitt
ausgenommen sind

Fig.66,67 zeigen eine Wickelvorrichtung,
der in seiner Funktion ähnlich aufgebaut ist, wie der von Fig.64,65.
Im Unterschied dazu wird der Wickelvorgang der zweiten Windungslage von
außen nach innen mit Treppenschiebern S2,S4,S5,S7 gewickelt. Jeder
der Motoren M51,M53,M49,M50 enthält einen Treppenschieber 23, der
zu dem höhenverstellbar ist. Der Schieber S6, S10 der Motoren M54,M52
ist ebenfalls höhenverstellbar und dient als Zusammenschieber der
Windungen auf eine Ebene nach dem die Treppenschieber 23, hier S5, S7
sich zurückgezogen haben. Zur Veranschaulichung ist S6 in Fig.67
ausgefahren gezeichnet.
Fig.68,69 zeigen ein drittes Herstellungsverfahren
der fünften Lösung der Aufgabe
Fig.68,69 zeigen eine Wickelvorrichtung
zur Herstellung der Spule in ihrer gebogenen oder gefalteten Endform.
Fig.68 zeigt eine Draufsicht auf
eine Wickelvorrichtung

Fig.69 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie XXXVIII-XXXVIII in Fig.68, wobei die Motoren vom Schnitt
ausgenommen sind

Fig.68,69 zeigen die Wickelvorrichtung
während der Wicklung der zweiten Spulenlage 3-2, die im Schnitt radial
von außen nach innen gewickelt wird. Der Wickelkörper ist ähnlich
aufgebaut wie in den Figuren 66,67 und 64,65. Im Unterschied dazu werden
die Windungen über die Form gebenden Schieber der Motoren M55 und
M58 gebogen, die im Querschnitt in Fig.72 dargestellt sind. Sie haben
mittig einen Schlitz wie ein Schwalbenschwanz in den der hakenförmige
Schieber H1,H2 der Motoren M56 oder M57 eingreifen kann um die Windungen
vom jeweiligen Schieber 6 zu nehmen. Alle Schieber oder die Motoren der
Schieber inklusive dieser sind höhenverstellbar.
Die Spulenlagen werden ineinander verzahnt gewickelt, was vorzugsweise
hier kreiszyklisch geschieht, wobei der Übergangsbereich des Leiters
von einer Windungsrille in eine andere vorzugsweise in den Umfangsbereich
oder in den achsnahen Bereich gelegt wird. Neben der Herstellungsmöglichkeit
einer hocheffizienten verzahnten Wicklung hat dieses Herstellungsverfahren
den Vorteil, dass das Spulenbündel im Übergangsbereich nicht
in Luftspaltrichtung aufgeweitet, sondern quer dazu in Bewegungsrichtung
der Rotation der Maschine. Somit hat die Spule eine durchgängige
Leiterbündeldicke in der gesamten Luftspaltrichtung und kann somit
vollkommen in einem gleichmäßigen Luftspalt liegen.
Fig.70 zeigt den Wickelvorgang in
einem Umfangsbereich, dem Bereich der Motoren M57 und M58 der Fig.68,
in zwölf Bildern dargestellt

Fig.70 zeigt den Wickelvorgang in
einem Umfangsbereich der Motoren M57 und M58 der Fig.68 in zwölf
Bildern, in denen im wesentlichen die Herstellung einer Spulenlage von
innen nach außen (Abb.1, Abb.8 bis Abb.11) und die Herstellung einer
Spulenlage von außen nach innen in der Abb.2 bis Abb.7, und in Abb.12
Wicklung einer Spulenlage in Umfangsrichtung, damit die Spule mit beiden
Spulenenden im Außenumfang des Spulenbündels liegt. Der hakenförmige
Schieber H2 ist höhenverstellbar und die anderen Schieber S5-S9,SH2
sind vorteilhafter weise nur linear verschiebbar.
Fig.71 zeigt in acht Abbildungen
den Wickelvorgang in einem sich der Achse annähernden Bereich der
Spule, dem Bereich der Motoren M59 bis M60 in Fig.69

Fig.71 zeigt den Wickelvorgang in
einem sich der Achse annähernden Bereich der Spule, dem Bereich der
Motoren M59 und M60 in Fig.69 in acht Abbildungen.
Im wesentlichen wird der Wickelvorgang von Spulen, die von innen nach
außen gewickelt werden in Abb.1, Abb.4 bis Abb.6 dargestellt und
von einer Spulenlage, die von außen nach innen gewickelt wird in
Abb.2, Abb.3, und abschließend in Abb.8 die Wicklung einer Spulenlage
in Richtung späterer Achse der Maschine, damit die Spule mit Spulenanfang
und mit Spulenende im Umfangsbereich des Spulenbündels liegt.
Fig.72 zeigt den Querschnitt am obersten
Ende der Schieber der Motoren M55 und M58

Fig.72 zeigt den Querschnitt am obersten
Ende der Schieber der Motoren M55 und M58, die mittig einen Schlitz haben
in dem die Haken H1,H2 der Motoren M56 oder M57 eingreifen können.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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